Weisheit am Strand – mehr Meer bitte!

Schild Life is better at the beach

Life is better at the beach – ein schlaues Schild, das ich in einem Geschäft in Domburg in den Niederlanden gesehen und besser nicht gekauft habe.
© Foto: Meike Nordmeyer

Einen großen Wunsch habe ich: Ich möchte mehr am Meer sein. Einfach am Strand sitzen und auf die Wellen schauen. Das tut so gut! Denn es ist so, wie es dieses Schild zu lesen gibt: „Life is better at the beach“.

Dabei möchte ich gar nicht viel tun, nichts unternehmen. Möchte bloß dasitzen, schauen, oder am Wasser entlang laufen und die Ausläufer der Wellen über die Füße blubbern lassen. So eine Art von Leerlauf ist wichtig und viel zu selten. Darauf hat auch Kinderbuch-Autorin Astrid Lindgren hingewiesen mit ihrer viel zitierten, ebenso einfachen wie treffenden Bemerkung: „Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen.“ Für mich geht das am Strand am allerbesten. Ich habe eigentlich immer Sehnsucht nach dem Meer. Meistens denke ich dabei an die Nordsee, denn die ist von meiner Heimatstadt Wuppertal recht schnell zu erreichen. Aber es dürfen auch die Ostsee, das Mittelmeer, der Atlantik oder andere ferne Meere und Ozeane sein. Der Reiselust sind ohnehin keine Grenzen gesetzt.

Ein ebenfalls sehr schlaues Schild entdeckte ich im Sommer 2014 am Strand von Ostende. Der Wegweiser spricht eine klare Empfehlung aus: Hier sollte man nicht nach rechts in Richtung Strandaufgang gehen, sondern umgehend nach links abbiegen, fröhlich zum Beach House stapfen und damit ganz schnell den Alltag mit der vielen Arbeit und dem wiederkehrenden Nervkram hinter sich lassen. Denn in einem guten Strandpavillon lässt es sich vortrefflich aushalten. Da kann man entspannt ein Eis, einen Kaffee, eine Limo, eine Pommes oder ein Bier genießen. Oder alles in dieser Reihenfolge. Oder alles ganz anders. Ganz nach Belieben und sonst nichts als Sand und Strand und Wellen und Wind.

Schild am Strand von Ostende

Wichtiger Wegweiser am Strand von Ostende – unbedingt befolgen und zum Beach House stapfen! © Foto: Meike Nordmeyer

Letzte Gewissheit in all diesen Dingen konnte ich im Sommer 2015 auf der Nordseeinsel Borkum erlangen. Einfach am Strand sitzen, das ist die Antwort auf alle Fragen. Ein Strandkorb mit der Nummer 42 gab dort den eindeutigen Hinweis darauf. Ich war fasziniert und habe diese Entdeckung natürlich sofort fotografiert. Das wäre damit also geklärt. In diesem Sinne wünsche ich euch und mir für das neue Jahr vor allem eins:
Mehr Meer und viel Zeit am Strand!

Strandkorb

Am Meer sein macht glücklich – dieser Strandkorb auf Borkum weiß mit der 42 die Antwort auf alle Fragen. © Foto: Meike Nordmeyer


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Meike am Strand in Wijk an Zee

Am Neujahrstag 2014 habe ich den Strand von Wijk an Zee bei IJmuiden besucht. Nur kurz war ich dort. Und dennoch: Das war ein toller Auftakt für das Jahr! © Foto: Bolz / Nordmeyer

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Meike Nordmeyer

Über Meike Nordmeyer

Hier bloggt Meike Nordmeyer, freie Journalistin aus Wuppertal. Auf ihrem Reiseblog meikemeilen schreibt sie über ihre Reisen rund um die Welt, und ihre liebsten Themen sind dabei Kultur und Genuss.
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3 Antworten auf Weisheit am Strand – mehr Meer bitte!

  1. Olaf sagt:

    Liebe Meike,
    dazu fällt mir Brasch ein. Das wäre dann mein lyrischer Neujahrsgruß
    Herzlichen Gruß
    Olaf

    Wenn man woanders wär –

    Wenn man woanders wär –
    vielleicht an der Küste
    vielleicht nebenan
    woanders
    wenn man an einer Post stehen könnte
    oder am Meer
    im Schnee vielleicht
    im Schnee vielleicht
    der unter den Füßen knirscht
    an einem Berg, bei einer Hütte
    woanders,
    ach, am Meer
    die Füße im Wasser am Abend
    die nackten Füße im kalten Wasser am Meer
    nur woanders
    am Meer, an der Post, am Dienstag oder morgen
    nur woanders –
    aber wo nur, wo, wo ist man woanders
    wo ist man denn anders ?

    Thomas Brasch
    (frühe Fassung 1966)

  2. „Life is better at the Beach“ – dem ist nichts mehr hinzuzufügen! Zeit in den Urlaub zu fahren…

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