Inselhopping: Tagesausflug von Malta nach Gozo

Einfahrt in den Hafen von Gozo

Die Fähre kommt aus Malta und steuert den Hafen der Nachbarinsel Gozo an. © Foto: Meike Nordmeyer

Kleine weiße Schaumkronen zieren das dunkelblaue Wasser. Unbeirrt vom Seegang an diesem stürmischen Tag im Oktober legt die Fähre in Malta ab, nimmt Kurs auf die Nachbarinsel Gozo und schaukelt über das Meer. Der Wind pustet den Passagieren, die am Bug der Fähre stehen, kräftig entgegen. Dennoch harren viele dort aus, denn es ist der beste Platz, um zu beobachten, wie sich das Schiff dem Hafenort Mgarr auf Gozo nähert und wie sich immer deutlicher die sandfarbenen und weißen Gebäude erkennen lassen, die sich dort den Hang hinaufziehen. Weiterlesen

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Große Liebe: Leuchttürme und Windmühlen

Vier Leuchttürme

Einer schöner als der andere: Vier Leuchttürme, die auf verschiedenen Nordseeinseln von Holland und Deutschland stehen und die Reisenden erfreuen. © Fotos: Meike Nordmeyer

Leuchttürme geben Orientierung und sorgen für große Gefühle. Denn sie erfreuen mit ihrem schönen Anblick und ihrem Leuchten in der Nacht jeden Reisenden und Heimkehrenden. Was vermögen sie alles an Fernweh, Heimatgefühlen oder Wiedersehensfreude auszulösen. Wer ans Meer reist, möchte nicht nur Strand und Wellen, Sand und Muscheln, Dünen und Felsen sehen, sondern auch mindestens einen schönen alten Leuchtturm an markanter Position. Weil mein Bild mit den vier Leuchttürmen der Nordseeinseln schon auf Instagram so gut angekommen ist, bringe ich es hier nochmal auf dem Blog in einem ausführlichen Artikel. Dazu setze ich noch ein zweites Reisequartett, das mit Windmühlen bestückt ist. Denn Windmühlen gilt die andere große Liebe von mir, und auch das habe ich mit vielen anderen Reisefans gemeinsam. Weiterlesen

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Bunt an der Donau: die Künstlerstadt Szentendre

Während einer Flusskreuzfahrt auf der Donau mit der A-Rosa Bella führte ein Landausflug in die Region am Donauknie. Auf dem Programm stand auch ein Bummel durch das ungarische Städtchen Szentendre.

Szentendre

Bilder aus der Künstlerstadt Szentendre, und unten rechts ist das Flusskreuzfahrtschiff A-Rosa Bella zu sehen. Ein Bildermosaik aus der Reihe mymeilengram. © Fotos: Meike Nordmeyer

Bunte Regenschirme hängen dicht aneinander über einer Gasse von Szentendre und schaukeln leicht im Wind. Das ist ein schöner Anblick, der den Blick nach oben bei grauem Himmel gleich viel fröhlicher werden lässt. Regenschirme über den Köpfen der Passanten aufzuhängen, das ist eine charmante Idee für kleine Altstadt-Straßen, die sich immer öfters an verschiedenen Orten der Welt umgesetzt findet. Das bei Budapest gelegene Künstlerstädtchen Szentendre hat dazu noch eine Ergänzung zu bieten. Denn über dem Hauptplatz und der von daaus seitlich weiterführenden Straße baumeln mehrere Reihen von Lampenschirmen. Das habe ich so noch nicht gesehen. Was für eine originelle Variante! Weiterlesen

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Zeitreise in Danzig und Wellness auf der Ostsee

Die Mein Schiff 6 ist das neueste Kreuzfahrtschiff der TUI Cruises. Einer ihrer ersten Touren führte von Kiel über Danzig bis nach St. Petersburg.

Frauengasse in Danzig

Zeitreise in Danzig: Die Frauengasse vermittelt einen Eindruck davon, wie die Straßen der Stadt früher ausgesehen haben. © Foto: Meike Nordmeyer

Elegante Bürgerhäuser mit geschwungenen Giebeln reihen sich auf beiden Seiten des Kopfsteinpflasters aneinander. Vor jedem Haus führen Treppenaufgänge zu erhöhten steinernen Terrassen. Für Barbara Borzych ist die Sache klar: „Die Frauengasse in Danzig ist die schönste Straße der Welt“, erklärt sie fröhlich den Gästen, die sie als Guide fachkundig durch die Stadt führt. Sie ist mit einer Gruppe von Passagieren der Mein Schiff 6 unterwegs, zu der auch ich gehöre. Das neue Kreuzfahrtschiff der TUI Cruises ist von Kiel aus auf 10-tägiger Ostsee-Tour und hat als erste Station am Morgen im Hafen Gdingen bei Danzig angelegt. Weiterlesen

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Seychellen-Insel Silhouette: Wandern im Paradies

Strand von Silhouette

Strand auf der Seychellen-Insel Silhouette mit den typischen Granitfelsen – traumhaft schön.
© Foto: Meike Nordmeyer

Mit einer schnellen Bewegung schmettert Prajeesh die große Kokosnuss auf die Kante eines Felsens. Die Schale bekommt einen tiefen Riss. Ein zweiter Schlag – und der 40-jährige, aus Indien stammende Wanderführer kann die Kokosnuss öffnen und den Samen mit der faserigen Oberfläche herauslösen. Lächelnd präsentiert er diesen Erfolg unserer kleinen Wandergruppe von fünf Leuten, mit der er auf der Seychellen-Insel Silhouette unterwegs ist. Gebucht ist die geführte Tour über das Hotel Hilton Seychelles Labriz Resort & Spa, dort sind wir auch gestartet. Neben einer kleineren Logde ist das weitläufige Hilton Ressort die einzige Unterkunft auf der sehr ursprünglichen Insel, die zu 93 Prozent aus Naturschutzgebiet besteht und auf der es keine Straßen, keine Autos gibt. Nur einige Elektrowagen fahren auf dem Gelände des Hilton Resorts und auf dem Weg zur Anlegestelle der Fähre hin und her. Weiterlesen

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List auf Sylt: Von wilden Austern und cremigem Eis

Auf der Austernwanderung

Austernwanderung in List – Biologin Diane Seidel führt eine Tour durch das Watt und kann viel über die Sylter Austern erzählen. Hier hat sie eine zuvor im Watt gesammelte wilde Auster gerade geöffnet und bietet sie zum Verzehr an. © Foto: Meike Nordmeyer

Werbung – Dieser Artikel wurde gefördert von der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein.

Schnell holt Diane Seidel den Kettenhandschuh und das Austernmesser aus dem Rucksack. Sie hat eine wilde Auster im Watt vor List auf Sylt gefunden und will sie nun für den Direktverzehr öffnen. „Frischer als hier werden Sie die nicht bekommen“, sagt die Biologin und Umweltpädagogin aufmunternd zu den umstehenden Teilnehmern der Austernwanderung, mit denen sie an diesem Vormittag im Watt in der Blidselbucht unterwegs ist. Weiterlesen

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Seebüll: Von Noldes Garten in den Malkurs

Gartenhaus in Seebüll

Dunkle Wolken, leuchtende Narzissen – eindrucksvolle Szenerie an Emil Noldes Gartenhaus in Seebüll im Norden von Nordfriesland. © Foto: Meike Nordmeyer

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Die Köpfe der gelben Narzissen wippen im Wind. Eben schien noch die Sonne, nun ziehen dunkle Wolken auf über dem Garten von Emil Nolde in Seebüll. Es entsteht ein dramatisches Licht, in dem die gelben Blüten um so mehr leuchten. Das ist echtes nordfriesisches Wetter im Monat Mai, in dem ich das Wohn- und Atelierhaus des Malers und seinen schönen Garten besuche. „Im Hochsommer ist hier alles voll mit bunten Blumen, da können Sie vor lauter Blüten nichts mehr von der Blumenerde sehen“, schwärmt Mechthild Gransow. Sie ist Kunsterzieherin und arbeitet in der Malschule, die zum Museum der Nolde Stiftung in Seebüll gehört. Ich laufe mit ihr durch den Garten, während sie voller Begeisterung von diesem Ort und von Emil Nolde und seiner Frau Ada erzählt. So erklärt sie zum Beispiel, wie sorgsam der Künstler seinen Garten geplant und angelegt hat. Dazu gehört auch, dass die Wege ein E und ein A bilden und somit die Initialien des Ehepaars. Wer es nicht weiß, wird es nicht bemerken. Wie gut also, dass Gransow darauf hinweist. Was für ein schönes Detail für Eingeweihte! Weiterlesen

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Bei Lessing in Wolfenbüttel – dem Dichter ganz nah

Lessinghaus mit Skulptur davor

Es ist Nathan der Weise, der da vor dem Lessinghaus in Wolfenbüttel steht. Bildhauer Erich Schmidtbochum hat die Skulptur im Jahr 1961 geschaffen und damit der Hauptfigur aus Gotthold Ephraim Lessings berühmten Ideendrama ein Denkmal gesetzt. © Foto: Meike Nordmeyer

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Im Lessinghaus

Der Gartensaal im Lessinghaus. Die Stühle verweisen auf die Besucher, die öfter im Hause Lessing weilten, wie beispielsweise der Schriftsteller Adolph Freiherr von Knigge und der Philosoph Moses Mendelssohn. © Foto: Meike Nordmeyer

Die alten Dielen knarzen. Langsam laufe ich über den Holzboden im Lessinghaus in Wolfenbüttel. Ich bin für einige Zeit ganz allein in den einstigen Wohnräumen des berühmten Dichters der Aufklärung. Das ist ein besonderer Moment, denn so kann ich mich auf die Geräusche des Raumes konzentrieren und die besondere Atmosphäre erspüren. Wahrscheinlich haben die Dielen zu Lessings Zeiten schon an genau denselben Stellen unter den Schritten geächzt wie heute. Und Lessing kannte die besonderen Knarzpunkte sehr genau, denn – so stelle ich es mir zumindest vor – er lief sicherlich öfters sinnierend durch diese Räume. Weiterlesen

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